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Entwicklungsstufen bei Kleinkindern 4 bis 6 Monate

Entwicklungsstufen

Ein Kleinkind wächst und entwickelt sich im ersten Jahr unglaublich schnell. Hier bekommen Sie wichtige Informationen, die für die Entwicklungsstufe Ihres Kindes auf Sie zugeschnitten wurden.

Entwicklungsschritte

Wenn Sie Ihrem Baby beim Wachsen zuschauen, kann man den Eindruck bekommen, als würde es sich fast jeden Tag verändern! Auch wenn sich alle Babys unterschiedlich schnell entwickeln, werden Sie voraussichtlich viele neue Fähigkeiten und Entwicklungsschritte sehen können. Mit sechs Monaten kann Ihr Baby wahrscheinlich:

  • Mit Hilfe oder selbst aufsitzen und auf beide Seiten rollen.
  • Nach Dingen greifen und versuchen, alles in den Mund zu stecken.
  • Die Milchzähne brechen durch oder kommen heraus.
  • Seine Beine belasten, wenn Sie es hoch halten.
  • Töne, wie ba, da oder ma, bilden; brabbeln, lachen, kreischen oder versuchen, Sie nachzuahmen.
  • Sich nach Ihnen umdrehen, wenn Sie das Zimmer betreten, noch bevor Sie etwas sagen; Sie mit den Augen durch das Zimmer verfolgen und Sie anlächeln, bevor Sie es anlächeln.
  • Zahnen. Oft beginnen die Zähne in diesen Monaten durchzubrechen. Die beiden Frontzähne (mittlere Schneidezähne), entweder die oberen oder die unteren, kommen in der Regel zuerst durch.

 

Kindervorsorgeuntersuchungen

Sie werden mit Ihrem Baby wahrscheinlich im Alter von vier und sechs Monaten zur Kindervorsorgeuntersuchung gehen. Ihr Kinderarzt wird dabei voraussichtlich folgendes machen:

Kindervorsorgeuntersuchungen: 4 Monate

  • Ihr Baby wiegen und messen.
  • Den Kopfumfang Ihres Babys messen.
  • Ihrem Baby die zweite Runde an Impfungen geben.
  • Alle Ihre Fragen bezüglich der Kinderpflege und zu Veränderungen bei der Versorgung beantworten.
  • Ihnen Einblicke in die Entwicklung, das Temperament, das Verhalten und die Schlafgewohnheiten Ihres Babys geben.
  • Ihnen sagen, wie Sie mit leichten Krankheiten wie Fieber umgehen sollen.

Kindervorsorgeuntersuchungen: 6 Monate

  • Ihnen sagen, wie Sie mit leichten Krankheiten wie Fieber umgehen sollen.
  • Kindervorsorgeuntersuchungen: 6 Monate
  • Ihr Baby wiegen und messen.
  • Ihrem Baby die nächste Runde an Impfungen geben. Diese Impfungen können zu leichtem Fieber und Schmerzen führen. Fragen Sie nach der richtigen Dosierung von Paracetamol für Kleinkinder.
  • Mit Ihnen über die Entwicklung, das Temperament, das Verhalten und die Schlafgewohnheiten Ihres Babys sprechen.
  • Ihnen sagen, wie Sie Ihrem Baby gute Schlafgewohnheiten beibringen können.
  • Mit Ihnen noch einmal über Sicherheit sprechen, z.B. wie Sie Ihre Wohnung kindersicher machen können.
  • Denken Sie ausserdem daran, Ihrem Kinderarzt zu erzählen, wenn ein Familienmitglied eine ansteckende Krankheit hat, der Ihr Baby möglicherweise ausgesetzt war.

 

Wohlbefinden und Sicherheit Ihres Babys

Da Ihr Baby nun nach allem greift, was es erreichen kann, und so langsam in das Krabbelalter kommt, sind anhaltende Massnahmen bezüglich der Kindersicherheit in Ihrer Wohnung sowie allgemeine Sicherheitsgewohnheiten wichtig.

  • Händewaschen: Waschen Sie weiterhin gründlich die Hände, bevor Sie Ihr Baby berühren.
  • Vorbeugung vor Keimen auf Oberflächen: Desinfizieren Sie diejenigen Bereiche, in denen sich grössere Mengen an Keimen ansammeln können. Wird Ihr Baby mit einer Oberfläche voraussichtlich in Berührung kommen, spülen Sie sie mit sauberem Wasser gut ab.
  • Kinderbettchen: Entfernen Sie bis zum Alter von 5 Monaten Mobiles und Greif- und Spielgeräte. Sie stellen für Kinder, die auf Ihre Hände und Knie gelangen können, eine Erdrosselungsgefahr dar.
  • Gefahr durch Elektrizität: Stellen Sie alle Geräte mit langen Schnüren, nach denen das Baby greifen könnte, darunter kleine Geräte wie Haartrockner und Telefonladegeräte, an andere Orte. Befestigen Sie in allen frei liegenden Steckdosen eine Steckdosensicherung.
  • Reinigungsmittel: Bewahren Sie Reinigungsmittel in einem geschlossenen Wandschrank oder Schränkchen auf. Lassen Sie sie in Ihren Originalverpackungen und entfernen Sie niemals die Produktetiketten, da die Erste-Hilfe-Anweisungen variieren können.